Marktchancen für Psychologische Berater/-innen

von Werner Winkler

 

Diese Sammlung soll als Anregung für diejenigen dienen, die sich über Aktivitäten am 'freien Markt' Gedanken machen (müssen).

 

1. Klassische Psychologische Beratung für alle Themen, die keiner Psychotherapie bedürfen (Familie, Beziehung, Beruf etc.).

2. Mobile Psychologische Beratung z. B. für Familien, Menschen in Heimen, Krankenhäusern, Gefängnissen, Anstalten etc.

3. Beratung per E-Mail oder Telefon

4. Lösungsorientierte (typgerechte) Supervision für Einzelne (auch für Kollegen - evtl. auf Gegenseitigkeit), Paare oder Teams

5. Kurse/Seminare/Vorträge an VHS, Bildungseinrichtungen, in Altenclubs, Selbsthilfegruppen etc. - Möglichst aktuelle oder unverbrauchte Themen (z. B. Lösungsorientierte Psychologie, Psychographie, Ernährung und Psyche etc.) oder mit ungewöhnlichen Themenkombinationen (z. B. "Wie lasse ich meine Bulimie verhungern?", "Wie Sie Ihrer Angst Angst einjagen können", "Nicht-psychologische Psychotherapie - neue Wege für bekannte Beschwerden" etc.)

6. Krisenbegleitung auch als Kurs/Trainingsgruppe für Angehörige von psychisch labilen Menschen ('learning by doing').

7. Psychographische Typberatung für Einzelpersonen, Paare, Familien oder Teams. 8. Gründung und Leitung einer Selbsthilfegruppe möglichst zu Themen, die (regional) noch nicht besetzt sind, auch ungewöhnliche Themen können ansprechen ("Mit unentschiedenen Partnern klarkommen", "Singles, die keine bleiben wollen" etc.)

9. Trainingsgruppen für 3-6 Personen, z. B. zum Thema "Psychologische Kompetenz im Alltag", "Problemlösungs-Kompetenz","Lösungsorientierte Psychologie für Partnerschaft und Familie" etc. Diese Gruppen können auch in privaten Räumen durchgeführt werden und sind daher gerade für Anfänger ideal.

10. Regelmäßige Gesprächsrunden zu bestimmten Themen oder Zielgruppen, z. B. Traumgruppen, Mütter-/ Vätergruppen, Seniorengruppen usw. - die Teilnehmer verpflichten sich z. B. für ein halbes Jahr (ein Treffen monatlich), neue Teilnehmer können jederzeit hinzukommen.

11. Angebote für Jugendliche z. B. in Kombination mit Freizeitaktivitäten. Immer mehr Eltern sind offensichtlich bereit, für die 'Freizeit-Bildung' ihrer Sprösslinge auch Geld auszugeben. Warum also nicht "Lösungs-Detektive" oder "Problem-Sheriffs" ausbilden?

12. Angebote in Kombination mit Urlaubsatmosphäre auch an (langen) Wochenenden. "Psychologisches Kompetenztraining in der Toscana" oder "Wandern und Gesprächsführung".

13. 'Verrückte' Angebote die noch nicht versucht wurden bzw. anscheinend 'eine Nummer zu groß' erscheinen - in der heutigen Zeit ist für mutige Leute einiges möglich - Bsp.: Live-Beratung im Radio, Talk-Shows im (Privat-) Fernsehen, "Beziehungsklinik", "Ehe-TÜV", Lösungsorientierte Politik- oder Werbeberatung, typgerechte Berufsberatung, Karriereberater etc.

 

 

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