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Lesen Sie hier Auszüge aus dem ...
Lehrbuch Psychographie - Menschenkenntnis mit System
Leseprobe S. 33ff. Wie geschieht die Typzuordnung? |
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Wie geschieht die Typzuordnung?
Die Typzuordnung* gelingt erfahrungsgemäß unter Berücksichtigung folgender Regeln:
1. Sie ist ein konsensueller Vorgang - eine rein objektive, nur auf sichtbare oder messbare Merkmale aufbauende Typzuordnung ist (bisher) nicht möglich. Daher ist es schwierig, den eigenen Typ ohne Gegenüber sicher zu erkennen. Im Gespräch mit anderen gelingt dies leichter. 2. Neben der rein theoretischen Beschreibungsebene für die Typen ("Bevorzugung von Bereich X...") existieren umfangreiche Typenbilder (im Text folgend**). Anhand der beobachtbaren Typmerkmale können so die individuellen Merkmale mit den typischen verglichen werden. 3. Mit entscheidend für die jeweilige Zuordnung sowohl bezüglich des Grundtyps als auch des Untertyps sind die praktischen Erfahrungen des Einzelnen mit den typspezifischen Anregungen, (z. B. typische Lösungsansätze), die in der Literatur gegeben werden. Funktionieren diese, ist die eigene Typzuordnung vermutlich zutreffend. 4. Die Zuordnungen sollten stets vorläufig getroffen werden, um sie im täglichen Leben überprüfen zu können.
* Der Begriff 'Typ' wird häufig missverstanden. In Dorsch' Psychologischem Wörterbuch heißt es: "Im Gegensatz zu 'Klasse', 'Gattung' und 'Art' ist für 'Typus' charakteristisch, daß die ihn determinierenden Merkmale mehr oder weniger stark vorhanden sein oder sogar gänzlich fehlen können, ohne daß eine Einteilung von Individuen in Typen verhindert werden muß." Dies entspricht weitgehend dem Typverständnis der Psychographie. ** Diese Typenbilder fassen die bisher gesammelten Beobachtungen verschiedener Psychographen zusammen und können sich noch verändern.
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