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aus Nr. 11, Juli 2004, Autor: Olaf Hartke
Typ-Erkennung anhand der Problemstellung
In den vergangenen vier Monaten habe ich eine Gruppe von 48 Teilnehmern eines Seminars in Einzelgesprächen gecoacht und anschließend aus persönlichem Interesse eine (nicht repräsentative) Teilnehmerstatistik erstellt. Das Seminar hatte die inhaltlichen Schwerpunkte Karriereentwicklung, private Finanzplanung, persönliche Weiterentwicklung, persönliches Wohlbefinden, Beziehungsmanagement, Kommunikation und gesunde Lebensführung. Die Veranstalter hatten die Thematik breit gestreut und auch für alle Bereiche verschiedene Dozenten engagiert. Es war also davon auszugehen, dass das Angebot Beziehungs-, Sach- und Handlungstypen gleichermaßen an-spricht und alle psychographischen Typen in ähnlicher Anzahl anwesend sein würden. Nach acht Gesprächen pro Teilnehmer waren die Typen ziemlich sicher zu ermitteln. Es nahmen meines Erachtens teil: 31 Sachtypen 12 Beziehungstypen 5 Handlungstypen
Seminarerfahrene Psychographen kennen das Phänomen sicher; für mich ist es immer wieder überraschend. Weniger überraschend war die Verteilung der im Coachinggespräch zu behandelnden Themen (es wurden pro Teilnehmer zwei Problemfelder definiert):
Auch wenn die beobachtete Gruppe zu klein war, um ein repräsentatives Ergebnis zu ermitteln, ist es dennoch beachtenswert, wie die Schwerpunkte verteilt sind. Ich werde zukünftig sicherlich nicht dazu übergehen, den Persönlichkeitstyp anhand der vorhandenen Probleme zu ermitteln, doch ich werde es wohl nicht vermeiden können, diesem Hinweis Bedeutung einzuräumen.
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