Artikel aus Nr. 8, Juli 2003, Autor: Anonym

 

Komisch, nicht wahr.

Eine traurig-wahre Zuschrift einer Medizinerin zu den Erfahrungen mit Zinkmangel

 

Hallo Herr Winkler,

ich bin nach Recherchen zum Thema Zink und Depressionen auf ihre Homepage gestoßen. Durch Zufall habe ich herausgefunden, dass meine unerklärlichen Ängste und Depressionen (Akne etc) durch Zinkorotat-POS behandelbar sind. Allerdings stellen sich die Symptome auch nach langfristiger Behandlung wieder ein, wenn ich die Tabletten absetze. Ich möchte deshalb die wirkliche Ursache herausfinden, bin aber bisher bei allen Ärzten auf Granit gestoßen ("gibt keinen Zinkmangel in Deutschland", "Placeboeffekt" etc.).

Ich bin selbst Tierärztin und habe das Gefühl, bei einigermaßen durchschnittlichen Medizinern auch aus diesem Grund auf heftige Abwehr zu stoßen, da ich ein entsprechendes Fachwissen habe. Ich habe weiterhin eine 3-jährige Psychotherapie hinter mir, die mir nicht in Bezug auf meine starken suizidalen Wünsche helfen konnte, was durchschnittliche Mediziner anscheinend zu dem Gedanken verleitet, ich könne eben doch nicht "ernst zu nehmen" sein. Zinktabletten haben das innerhalb von 2 Monaten "behoben". Komisch, nicht wahr.

Mit lieben Grüßen,

Manuela Graf, Berlin*

(*Name und Wohnort geändert, Zuschriften werden jedoch weitergeleitet &endash; Abdruck mit ausdrücklicher Erlaubnis der Autorin)

 

Im Internet testen: www.zinktest.de (Passwort: unizink)

 

 

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