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Artikel aus Nr. 11, Juli 2004, Autor: Bernhardt Heerdt
Deutschland im Wandel psychographisch gesehen
Unsere Republik hat Schulden. Jedes Jahr werden mehr davon angehäuft. Deutschland verschuldet sich um alte Schulden zu tilgen. Deutschland reißt neue Löcher auf um alte Löcher zu stopfen. Jedes neue Loch ist ein wenig größer als das alte Loch. Deutschland verhält sich beziehungstypisch ! Die jeweils verantwortliche Regierung redet die Lage schön. Die Bürger gewinnen den Eindruck, dass unsere Regierenden naiv auf ein Wunder hoffen und darauf, dass alles schon "irgendwie" wieder besser wird. Deutschland ist bis zur Halskrause verschuldet und hilft dennoch anderen Ländern bei der Lösung deren finanzieller Probleme. Deutschland mischt sich zunehmend in die Weltpolitik ein. Deutschland verhält sich beziehungstypisch ! Unsere Land vernachlässigt seit vielen Jahren sachtypisch überlegten Umgang mit Zeit und Geld. Die Fi-nanzpolitiker unseres Landes sind außerstande sachtypisch auf den Gegenwert zu achten, den sie mit die aufgewendeten Geldern erzielen. Unsere Politiker bringen die sachtypische Geduld und das Durchhaltevermögen um Projekte erfolgreich zu Ende zu führen nicht auf. Der aufmerksame Beobachter (psychographisch: Kontrolleur) hat den Eindruck, dass in unserem Lande nicht wirklich etwas geschieht und großer Handlungsbedarf besteht. Aus der Psychographie heraus ist der Weg für eine gelingende Lösung vorgezeichnet: In dem Moment, wo es unserer Beziehungstyp-Republik gelingt ihre Sachtyp-Vernachlässigungen zu erschließen, das heißt dauerhaft sachgerecht mit Geld und verlässlich mit Vereinbarungen (z.B. Wahlversprechen) umzugehen, wird jedermann einfach beobachten können wie Veränderungen zum Besseren eintreten werden. Eine Landkarte für das erfolgreiche Finden der Ziele und Wege stellt uns die Psychographie in typgerechter Form zur Verfügung. Der Weg für Beziehungstypen zu sinnvollem Handeln führt in psychographischer "Pfeilrichtung" über den sachtypischen Umgang mit ihren Schätzen. Der direkt Weg zum Handeln entgegen der psychographischen "Pfeilrichtung" führt zu sinnlosem Aktionismus und auch dafür kann jeder Beobachter genügend Beispiele selbst erkennen. Auch aus psychographischer Sicht kann der Weg zur Gesundung Deutschlands nur über die vorrangige Konsolidierung der Finanzpolitik erfolgen. Erst wenn Ausgaben und Einnahmen dauerhaft im vernachlässigten Lot sind, entsteht wie von selbst der Spielraum für sinnvolles Handeln. Bernhard Heerdt, 10.05.2004
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